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SOFTWARE-AUSWAHL

Lexoffice-Alternative gesucht? Prüfen Sie erst, ob Ersetzen überhaupt das Problem löst

Lexoffice gehört zu den meistgenutzten Buchhaltungs- und Rechnungswerkzeugen im deutschen Kleinbetrieb — und die Suche nach einer Alternative hat selten den Grund, dass Rechnungen schlecht geschrieben würden. Meist fehlt etwas daneben: Überblick, Belegzufluss, Fristen, Anbindung an den Rest des Betriebs. Diese Seite trennt beides sauber.

Von Vi Barnd Duong · Stand 25. August 2026 · Preisangaben Listenpreise der Anbieter, Stand August 2026, ohne Gewähr.

Was Lexoffice gut kann — und behalten werden darf

Angebote und Rechnungen schreiben, Belege buchen, Umsatzsteuer-Voranmeldung, die Brücke zum Steuerberater: Dafür ist Lexoffice (größter Tarif rund 32,90 € im Monat) gemacht, weit verbreitet und solide. Wer eine echte 1:1-Alternative sucht — etwa wegen Funktionsdetails oder Preis — findet sie unter den bekannten Buchhaltungs-Clouds; dieser Wechsel tauscht aber nur das Werkzeug, nicht die Lücken drumherum.

Die Lücken, die keine Buchhaltungs-Software füllt

  • Der Weg des Belegs BIS zur Buchhaltung: Post öffnen, scannen, zuordnen, Frist erkennen, zur Zahlung freigeben — dieser Vorlauf frisst die Bürozeit, nicht das Buchen selbst.
  • Der tägliche Überblick: Was ist offen, was überfällig, wie liegen wir diesen Monat — ohne auf die Auswertung vom Steuerberater zu warten.
  • Alles Nicht-Kaufmännische: Aufgaben, Montage, QM, Chat, Posteingang — der Betrieb besteht nicht aus Belegen.

Ergänzen statt ersetzen: so greifen die Systeme ineinander

today365 tritt bewusst nicht als Rechnungsschreiber an — es übernimmt den Teil davor und daneben: Der Posteingang liest jeden Beleg per KI aus (Absender, Frist, Betrag), die Vorlagemappe bringt Zahlungen zur Freigabe, die eigene Belegablage ist GoBD-konform mit DATEV-Export, und die Live-Übersicht zeigt die Zahlen täglich statt monatlich. Die Faktura — ob Lexoffice oder eine andere — bleibt und macht, was sie gut kann. Nur wer ausschließlich ein anderes Rechnungsprogramm sucht, ist bei uns falsch; das sagen wir lieber vorher als nachher.

Drei Fragen zur Selbstdiagnose

  1. Ärgert Sie das Rechnungsschreiben selbst? → Dann echte Faktura-Alternative vergleichen.
  2. Ärgert Sie der Weg dorthin (Zettel, Mails, Fristen, Freigaben)? → Dann Posteingang-Strecke ergänzen, Faktura behalten.
  3. Fehlt der Überblick über den ganzen Betrieb? → Dann ist die Buchhaltung nur ein Baustein — und die Morgenlage der eigentliche Hebel.

So sieht Ergänzen in der ersten Woche aus

Der Charme der Ergänzungs-Lösung: Es gibt keinen Umstieg, also auch kein Umstiegsrisiko. Praktisch läuft die erste Woche so: Der Scanner legt eingehende Post statt in den Ablagekorb in den digitalen Posteingang; die KI liest Absender, Frist und Betrag aus, die Chefin sichtet morgens die Vorlagemappe und gibt Zahlungen mit einem Klick frei. Rechnungen werden weiter in Lexoffice geschrieben — daran ändert sich nichts, niemand muss umlernen. Nach dem Monatsende wandern die Belege wie gewohnt per DATEV-Export zum Steuerberater, nur ohne die Sucherei davor. Und die tägliche Übersicht zeigt erstmals beides nebeneinander: die kaufmännische Lage und den Rest des Betriebs — Aufgaben, Fristen, Baustellen. Wer nach vier Wochen die Bürozeit vorher und nachher vergleicht, weiß, ob sich die Ergänzung trägt — gemessen statt geglaubt.

Häufige Fragen

Was ist die beste Alternative zu Lexoffice?

Wenn wirklich die Faktura stört: eine der etablierten Buchhaltungs-Clouds im Direktvergleich testen. Wenn — wie meistens — der Belegweg, die Fristen und der Überblick stören: Lexoffice behalten und um eine Posteingang-/Betriebs-Plattform ergänzen.

Kann today365 Lexoffice ersetzen?

Nein, und das ist Absicht: Kontor schreibt keine Angebote und Rechnungen. Es übernimmt Belegzufluss mit KI-Auswertung, Zahlungsfreigaben, GoBD-Ablage mit DATEV-Export, Kassenbuch und den täglichen Überblick — und arbeitet neben der bestehenden Faktura.

Funktioniert der Steuerberater-Export weiterhin?

Ja. Kontor exportiert im DATEV-Format; der bestehende Weg zum Steuerberater bleibt unverändert, nur der Vorlauf im Büro wird kürzer.

Brauche ich mit dieser Kombination einen Auftragsverarbeitungsvertrag?

Ja, mit jedem Cloud-Anbieter, der Ihre Kunden- oder Mitarbeiterdaten verarbeitet — also sowohl mit der Faktura-Software als auch mit der Betriebs-Plattform. Bei today365 gehört der AVV zum Vertragspaket; was hineingehört und mit wem er nötig ist, erklärt unser AVV-Ratgeber im Detail.

Was passiert mit dem Belegbild, wenn die KI etwas falsch ausliest?

Nichts Stilles: Die ausgelesenen Felder werden angezeigt und sind vor der Weiterverarbeitung korrigierbar; das Original-Dokument bleibt unverändert in der GoBD-konformen Ablage. Die KI beschleunigt die Erfassung — die Verantwortung und das letzte Wort bleiben beim Menschen.

Der Posteingang, der Ihre Belege liest, bevor sie in der Buchhaltung landen:

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